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"Angemessene" Kosten der Unterkunft im Kreis?

Verheerende Bilanz für den Kreis Euskirchen: Bei Hartz-IV-Betroffenen sind in den letzten Jahren die Miet- und Energiekosten durch das Jobcenter bei uns besonders stark gekürzt worden - das heißt, es wurde nicht der volle Betrag an die Betroffenen ausgezahlt, weil die tatsächlichen Kosten die örtlichen Richtlinien für die Höhe der Kosten der Unterkunft überstiegen hat. Im letzten Jahr war das bei über 1.664 Bedarfsgemeinschaften der Fall, das ist über ein Viertel aller Bedarfsgemeinschaften. Der Kreis liegt mit seinen Kürzungen damit seit Jahren deutlich über Landes- und Bundesschnitt. Offensichtlich hat die Kreisverwaltung die Werte für die Angemessenheit über Jahre hinweg zu niedrig angesetzt und viel zu spät auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum insbesondere im Nordkreis reagiert. Den Kreiskämmerer wird's freuen: Das sind allein im letzten Jahr 1,33 Millionen Euro, die nicht an die Betroffenen ausgezahlt wurden und damit dem Haushalt zugute kamen. Unten findet Ihr unsere Anfrage im Sozialausschuss dazu:

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