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Bildungsangebote für Flüchtlinge erhalten!

Thomas Bell

Zum Antrag der LINKEN Kreistagsfraktion für eine überplanmäßige Bereitstellung von Mitteln für die Fortsetzung des Bildungsangebots für Flüchtlinge „Café KuCK“ erklären Thomas Bell, Fraktionsvorsitzender, und Franz Josef Mörsch jr., stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN Kreistagsfraktion Euskirchen:

„Beim Kulturcafé „KuCK“ im Kino von Vogelsang IP handelt es sich um ein gelungenes Beispiel, wie auf Kreisebene Bildung und Integration von Flüchtlingen sinnvoll unterstützt werden kann. Die Kinder geflüchteter Menschen aus der benachbarten Zentralen Unterbringungseinrichtung Camp Schelde konnten hier malen, spielen und sich austoben, während ihre Eltern gleichzeitig zum Beispiel an Führungen in leichter Sprache über das Gelände der ehemaligen Ordensburg, an Gesprächsrunden mit Übersetzungsmöglichkeit mit im Umkreis ansässigen Menschen oder an Filmvorführungen teilnehmen konnten. Wir bedauern, dass dieses Angebot mit dem Auslaufen der Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung nicht mehr fortgesetzt werden soll. Wir brauchen solche Projekte dringender denn je. Als LINKE Kreistagsfraktion haben wir deshalb beantragt, dass der Kreis kurzfristig einspringt und mit einer Finanzspritze von 65.000 Euro für die Bildungsarbeit von Vogelsang IP die Fortführung für ein weiteres Jahr sicherstellt“, so Thomas Bell, Fraktionsvorsitzender.

Franz Josef Mörsch jr., stellvertretender Fraktionsvositzender ergänzt: „Der Kreis sollte dann Vogelsang IP auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern und Fördermöglichkeiten unterstützen, damit das Projekt auf Dauer fortbestehen kann. Flüchtlinge müssen seit diesem Jahr nach dem Willen der schwarz-gelben Landesregierung unter Umständen bis zu zwei Jahre in den Landesunterkünften verbringen – bisher waren es maximal sechs Monate. Deshalb müssen wir solche Projekte wie das Café KuCK unbedingt erhalten und weiter ausbauen. Das gilt gerade für einen relativ abgelegenen Standort wie Camp Schelde, der unserer Ansicht nach für die Unterbringung von Flüchtlingen aufgrund seiner Lage ohnehin nicht besonders gut geeignet ist.“

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