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Der Kreis muss selbst in die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum investieren

Thomas Bell

Hoffnungsvolle Nachrichten aus dem Planungsausschuss: Unsere Forderung, dass der Kreis eigene Mittel für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum investiert, was wir bereits im Rahmen der Haushaltsdebatte vor zwei Monaten beantragt hatten, bekommt Unterstützung durch die SPD, die das jetzt ebenfalls mit einer eigenen Initiative aufgegriffen hat. Unser Fraktionsvorsitzender Thomas Bell dazu:

"Wenn sich die SPD unserem Anliegen nun anschließt, und sogar die Investitionssumme verdoppeln möchten, kann uns das als LINKE nur recht sein. Auch die Gründung einer kreiseigenen Baugesellschaft wäre dafür eine Option. Nichts gegen die EUGEBAU, aber sie schafft es offensichtlich alleine nicht, das Problem des Wohnungsmangels für GeringverdienerInnen im Kreis zu lösen. Das kann für die Betroffenen dramatische Folgen bis hin zur Obdachlosigkeit haben. Mit sozialem Wohnungsbau können Investoren immer noch vier bis sechs Prozent Rendite machen und Kapitalbildung betreiben - außerdem fällt dann die Sozialbindung der Wohnungen nach einer gewissen Zeit weg, was mit ein Grund auch für den aktuellen Wohnungsmangel ist. Warum dann nicht selbst als Kreis bauen und mit der Rendite weiteren Wohnraum schaffen? Das Geld dafür könnte der Kreis aus seinen fälligen mittel- und langfristigen Geldanlagen abziehen, mit denen er am Kapitalmarkt derzeit ohnehin kaum Gewinne erwirtschaftet."