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LINKE fordert Verkauf der RWE-Aktien des Kreises

Thomas Bell

Zum Antrag der LINKEN Kreistagsfraktion auf Verkauf der Beteiligung des Kreises an der RWE AG erklärt der Fraktionsvorsitzende Thomas Bell:

„Nicht erst seit der aktuellen Auseinandersetzung um den Hambacher Forst wissen wir, dass die Geschäftspolitik von RWE weder zukunftsorientiert noch nachhaltig ist. Wer mit allen Mitteln die Rodung eines alten Mischwalds für den klimaschädlichen Braunkohleabbau durchsetzen will, hat die Zeichen der Zeit ganz offensichtlich nicht verstanden. Eine solche Unternehmenspolitik darf aber nicht auch noch durch öffentliche Gelder gefördert werden. Wir beantragen deshalb als LINKE Kreistagsfraktion im nächsten Kreisausschuss den Verkauf aller 93.850 RWE-Aktien des Kreises zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Allein schon aus finanziellem Interesse sollte der Kreis das nicht mehr weiter hinauszögern, denn die Kursverluste der RWE-Aktie haben uns schon in den letzten Jahren in der Bilanz viel Geld gekostet", so Bell.

Franz Josef Mörsch jr., stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt:

„Die Gelder aus dem Aktienverkauf soll der Kreis dann wieder neu anlegen - aber bitte diesmal nach nachhaltigen und ethischen Kriterien, was direkte oder indirekte Beteiligungen an Unternehmen, die auf klimaschädliche Weise, mit Kernkraft oder Fracking Energie erzeugen, von vornherein ausschließt. Einige Städte und Kreise in NRW haben in den letzten Jahren bereits den Schritt unternommen, sich von ihren RWE-Aktienpaketen zu trennen. Wir hoffen, dass nicht nur der Kreis Euskirchen, sondern auch noch andere Kommunen sich dem anschließen werden", so Mörsch abschließend.

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