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LINKE verurteilt Scheitern der Gesamtschulpläne im Südkreis

Mit Unverständnis reagiert die Kreistagsfraktion der LINKEN auf das Scheitern der Pläne zur Gründung einer gemeinsamen Gesamtschule der Gemeinden Hellenthal und Kall und der Stadt Schleiden. Durch ein Votum von CDU und FDP im Schleidener Stadtrat waren die entsprechenden Pläne, die auch eine Aufgabe von Gymnasium und Realschule in Schleiden sowie der Hauptschule Hellenthal vorgesehen hatten, in der letzten Woche gestoppt worden. Hierzu erklärt Franz Josef Mörsch jr., schulpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Kreis Euskirchen:

"Das Verhalten von CDU und FDP in Schleiden ist für uns nicht akzeptabel. Hier wird offenbar nur versucht, auf Kosten der Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler eigene Besitzstände zu wahren. Das geschieht aber gegen jeden Sinn und Verstand. Denn nicht nur demografische Gründe sprechen dringend für das Projekt der gemeinsamen Gesamtschule im Südkreis. Die pädagogischen Argumente wiegen sogar noch schwerer: Denn um gleichberechtigte Bildungschancen für alle Kinder zu gewährleisten, muss das dreigliedrige Schulsystem in der heutigen Form abgeschafft werden. Gemeinsames Lernen und Integration statt Auslese und ständischem Denken sind die Erfolgsrezepte für die Schule der Zukunft. Eine gemeinsame Gesamtschule wäre also auch in dieser Hinsicht ein Schritt in die richtige Richtung gewesen", so Mörsch abschließend.

Artikel in der Rundschau zum Hintergrund:

http://www.rundschau-online.de/euskirchen/neue-schullandschaft-ausgeschlossen-schleidener-nein-zur-gesamtschule-sorgt-fuer-diskussionsstoff,15185862,31002192.html