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Reden ist gut, Handeln ist besser: LINKE fordert kommunale Investitionen in den Wohnungsbau

Thomas Bell

Zum Antrag der LINKEN Kreistagsfraktion Euskirchen für Investitionen des Kreises in den sozialen Wohnungsbau erklärt Thomas Bell, Fraktionsvorsitzender:

„Im Bündnis für Wohnen bündelt der Kreis seit ein paar Monaten die Aktivitäten für mehr Wohnraum. Dass hier endlich etwas passieren muss, ist allen Beteiligten klar. Aber allein vom Reden wird die Situation noch lange nicht besser. Wir sind überzeugt davon, dass der Kreis und die betroffenen Kommunen selbst endlich Geld in die Hand nehmen müssen, um den Wohnungsmangel wirksam zu bekämpfen. Wir beantragen deshalb in einem Änderungsantrag zum Haushalt, dass der Kreis aktiv wird und 5 Millionen Euro eigene Mittel in den sozialen Wohnungsbau investiert. So können wir zum Beispiel Flächen für den Wohnungsbau ankaufen und entwickeln und wären damit nicht mehr abhängig von der Profitlogik von Investoren“, so Thomas Bell, Fraktionsvorsitzender.

Franz Josef Mörsch jr., stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Wohnungsmangel trifft die einkommensschwachen Menschen als allererstes. Für Hartz-IV-Betroffene wird es zum Beispiel immer schwieriger, noch eine Wohnung zu finden, deren Miete vom Jobcenter als angemessen anerkannt wird – andernfalls drohen Abzüge. Deswegen dürfen wir nicht darauf warten, dass sich die Lage von alleine bessert. Und da die Anlagegeschäfte des Kreises zurzeit wegen den niedrigen Zinsen sowieso wenig Ertrag bringen, ist der Zeitpunkt günstig, um die Gelder stattdessen in den sozialen Wohnungsbau zu investieren.“

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